Die Marion-Dönhoff-Realschule macht sich nützlich

Die letzte Woche vor den Ferien finden an der Marion-Dönhoff-Realschule Projekttage statt. Die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Jahrgangsstufen konnten sich für verschiedene Projekte eintragen.

Einige 7. Klässler säuberten mit der Unterstützung des Spielplatzbeauftragten der Stadt Pulheim Herrn Michael Meyer die Spielplätze. „Wir machen wenigstens etwas Nützliches“, fasst Sören Bienert aus der 7a zusammen. Genau darum geht es. Soziale Projekte für die Schule und für die Stadt Pulheim. Die Stadt Pulheim betreut derzeit 89 Spielplätze. Es gibt also viel zu tun.  Auch der Schulhof mit seinen kleinen Beeten wird von Müll und Unrat befreit. Vielleicht überlegen sich einige Schüler demnächst zwei Mal, ob sie ihren Müll einfach so auf den Boden oder ins Gebüsch werfen.

In Zusammenarbeit mit Stadt-Land-Welt e. V. (eine Plattform zur Vernetzung und Durchführung von Bildungs-, Design- und Kulturprojekten zur Nachhaltigkeit, Umwelt und Entwicklung) bauen die Schüler aus Euro-Paletten Möbel für den Schulhof. Die passenden Sitzkissen dazu werden aus alten Fahrradschläuchen angefertigt. Viele Schüler wollen mehr bequeme Sitzmöglichkeiten auf dem Schulhof. Also ran an den Hammer und Akkuschrauber und selbst bauen.
In anderen Projekten wurden Quartiere für Fledermäuse aus Holz gebaut, Spiele entwickelt, aus Müll wurden Accessoires für die Zimmer angefertigt und die fünften Klassen machten eine Rallye durch die Stadt Pulheim.
Damit es die Schülerinnen und Schüler nach den Ferien schön in den Klassenräumen haben, wurden einzelne Räume von Ford-Mitarbeitern ehrenamtlich gestrichen. Darunter waren auch zwei ehemalige Schüler. René Egert (Abschluss 1986) und René Kamnagel (Abschluss 2003) drückten früher die Schulbank an der MDR und sind jetzt in der Entwicklung und im IT-Bereich bei Ford tätig. Tatkräftige Unterstützung bekamen sie dabei von Schülern.
Es gibt also kein Projekt, welches nicht der MDR oder der Stadt Pulheim zu Gute kommt.
Text und Fotos: Larissa Lulic