Schulprogramm: Individuelle Förderung

Schulplaner

Als zentrales Kommunikationsinstrument zwischen Elternhaus und Schule dient der
schuleigene Schulplaner. Damit haben die SchülerInnen die Möglichkeit im Unterricht
besprochene Themen festzuhalten. Gleichzeitig werden in diesem Dokument zu
bearbeitende Lernzeitaufgaben notiert. Bei der Vorbereitung auf Klassenarbeiten
haben die SchülerInnen die Möglichkeit nicht bearbeitete Lernzeitaufgaben oder
Zusatzaufgaben zur Vertiefung und Übung zu bearbeiten. Der Schulplaner bietet mit
seinen Eigenreflektionsabschnitten eine Hilfe, das eigene Arbeitsverhalten zu
reflektieren. Die Übersicht des Jahresterminkalenders und die darin eingetragenen
Klassenarbeitstermine sollen SchülerInnen und deren Eltern eine Basis für eine klare
Strukturierung des Schulalltags geben. Zu den Zeugnisterminen werden die am besten
geführten Schulplaner in Stufen 5 und 6 prämiert.

Lernbüros

Lernbüros finden montags, dienstags und donnerstags in der „Förderschiene“ von
15.00 Uhr -15.45 Uhr statt. Sie sind untergliedert in Lernbüros für Kleine (Stufe 5/6)
und für Große (Stufe 7-10). Zu jedem Termin gibt es zwei Lernbüros für die Fächer
Deutsch, Mathematik, Englisch. Für das Fach Französisch wird wöchentlich ein Lernbüro
angeboten. Der Besuch des Lernbüros ist freiwillig. Es kann von jeder SchülerInn
genutzt werden. Zudem werden SchülerInnen die einen Förderplan erhalten haben
vom betreuenden Lehrer aufgefordert sich Hilfe im Lernbüro zu suchen.
Für den Besuch des Lernbüros muss sich die SchülerIn anmelden. Dies geschieht
über Anmeldemappen, die in einem Regal vor dem Sekretariat liegen. Im Lernbüro
erhalten die SchülerInnen entsprechend ihrem Lernstand geeignetes Übungsmaterial,
das überwiegend selbstständig bearbeitet wird. Für ein direktes Feedback sowie für
die unmittelbare Hilfe stehen die LernbürolehrerIn und Schülercoaches aus den
Jahrgängen 9 und 10 zur Verfügung. Die SchülerInnen können sich die Teilnahme am
Lernbüro im Schulplaner bestätigen lassen.
Ab dem Schuljahr 2016/2017 können SchülerInnen der Stufe 10 für Englisch und
Mathematik spezielle Lernbüros zur Vorbereitung auf die Zentralen Püfungen
besuchen.

Unterstützung bei Lese-Rechtschreib-Schwäche

Statistisch sind ca. 4 % der SchülerInnen eines Jahrgangs von einer sogenannten
Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) betroffen. Tests in den letzten Jahren haben
gezeigt, dass der Wert an der Marion-Dönhoff-Realschule etwa doppelt so hoch ist.
Der Grund dafür liegt darin, dass sich viele Familien, deren Kinder an LRS leiden,
bewusst für die Realschule entscheiden da unsere Schule eine LRS-Beratung und -
Unterstützung anbietet, die viele Familie dankbar annehmen.
Bei der Anmeldung geben die Eltern diagnostizierte Teilleistungsstörungen des Kindes
an und stellen vorhandene diagnostische Unterlagen zur Verfügung. Die LRSBeauftragte sichtet die Informationen vor Beginn des Schuljahres und informiert die
neuen KlassenlehrerInnen.
Mit Hilfe der Hamburger Schreibprobe (HSP) wird in den ersten zwei Wochen nach
Schulbeginn die Rechtschreibleistung aller SchülerInnen der 5. Klassen getestet. Über
diese Testung kann eine Einordung der Rechtschreibleistung vorgenommen werden.
Die Auswertung der Testungen erfolgt bis zu den Herbstferien. Danach berät sich die
LRS-Beauftragte gemeinsam mit den Deutsch- und KlassenlehrerInnen zusammen
und gleicht die Ergebnisse der Tests mit den sonstigen Beobachtungen der
unterrichtenden LehrerInnen ab. Dabei werden Fördermöglichkeiten der Kinder mit
schwachen oder ungünstigen Rechtschreib- oder Leseprofilen direkt aufgezeigt. Die
Familien, deren Kinder evtl. unter einer bisher unerkannten LRS leiden, werden
zeitnah kontaktiert und individuell beraten.
Gemäß BASS; § 14 – 01, RdErl. d. Kultusministeriums v. 19.07.1991 ist es möglich,
dass die Eltern eines Kindes mit Lese-Rechtschreibschwäche einen Nachteilsausgleich
bei der Schule beantragen, sofern die LRS noch nicht „austherapiert“
wurde. An der MDR Pulheim ist dies möglich, wenn
- eine Kopie der ärztlichen LRS-Diagnose bzw. eine Testung und Bescheinigung
durch die schulinterne LRS-Beauftragte vorliegt und wenn
- das Kind wöchentlich an einer außerschulischen LRS-Therapie oder am
schulinternen LRS-Lernbüro teilnimmt.

Der Nachteilsausgleich wird in der Regel für ein Schuljahr gewährt. An der Marion-
Dönhoff-Realschule werden alle unterrichtenden Lehrer durch den Klassenlehrer von
der Rechtschreibschwäche des Kindes unterrichtet, so dass jeder Lehrer das Kind
adäquat unterstützen kann. Der Erlass findet jedoch nur explizit Anwendung auf die
Fächer Deutsch und Englisch und liegt im Ermessen der unterrichtenden LehrerIn,
wie der Erlass angemessen für die jeweilige SchülerIn umsetzt wird.
In der Regel sind die SchülerInnen zum Ende der 8. Klasse austherapiert und können
eine ausreichende Leistung im Schreiben und Lesen erbringen. In Ausnahmefällen
kann noch in Klasse 9/10 der LRS-Noten-Erlass beantragt werden.
In Stufe 5 und 6 werden die Unterrichtsreihen, inklusive der aktuellen Rechtschreibthemen,
in der Klassenarbeit ohne Nachteilsausgleich benotet. Dem Kind kann eine
bis zu 30 Minuten längere Arbeitszeit gewährt werden. Eine Rechtschreibbenotung in
freien Texten gibt es in diesen Stufen nicht. Darüber hinaus kann die Zeugnisnote an
Stelle von 50:50 aus 60% mündliche Mitarbeit und 40 % Klassenarbeitsergebnissen
ermittelt werden.

In Stufe 7 und 8 kann die Rechtschreibleistung in freien Texten herausgerechnet
werden. Ab Klasse 9 kann als Nachteilsausgleich nur eine bis zu 30 Minuten längere
Arbeitszeit eingeräumt werden.
Im Fach Englisch können in Tests und Klassenarbeiten noch Teilpunkte gegeben
werden, wenn die Schreibung der Vokabel zwar fehlerhaft ist, aber das Wort dennoch
vom Lehrer als gelernt „erkannt werden“ kann. Dem Kind kann ebenfalls als
Nachteilsausgleich eine bis zu 30 Minuten längere Arbeitszeit gewährt werden.
In der Zentralen Abschlussprüfung in Klasse 10 kann nur im Fach Deutsch, sofern
Noten-Erlass & Förderung/Therapie in Kl. 9 & 10 durchgängig waren, eine Nachteilsausgleich
bei der Schulleitung beantragt werden. Dem Schüler wird ein eigener Duden
während der Klausur zur Verfügung gestellt und es wird eine 30 Minuten längere
Schreibzeit eingeräumt.

Lernen – Organisieren – Strukturieren (LOS)

Das Projekt LOS wurde im Jahre 2011 ins Leben gerufen und steht für Lernen –
Organisieren – Strukturieren. Dieses Betreuungsprojekt findet parallel zu den Lernzeiten
statt und ist besonders auf die SchülerInnen ausgerichtet, die Motivationsschwierigkeiten haben und zusätzliche Unterstützung bei der Organisation des Schulalltages benötigen. In der LOS-Betreuung werden eine begleitende Lernberatung sowie Hilfe bei der Selbstorganisation angeboten. In gemeinsamen Reflexionsgesprächen versucht der betreuende Lehrer, dass die SchülerInnen die eigenen Stärken und Schwächen erkennen. Gemeinsam werden kleinschrittige Ziele formuliert und diese nach einer kurzen Zeit wieder überprüft. Solche Ziele können das
regelmäßige Führen des Schulplaners sein, regelmäßige Schlafzeiten einhalten, die
gezielte Vorbereitung auf Klassenarbeiten oder das richtige Packen der Schultasche.

Profilkurse und Arbeitsgemeinschaften

Stufe 5 / 6
Am Dienstagnachmittag können die Kinder nach Interessen, Stärken und Neigungen
aus einem vielfältigen Angebot wählen. Neben einem breitgefächerten Sportangebot
gibt es Theater-, Schach-, Zirkus-, Näh- und Kreativkurse.

Stufe 9 / 10
Am Donnerstagnachmittag finden Profilkurse statt, die einzelne Bereiche des pflichtigen
Fächerkanons aufgreifen und durch ihre Thematik den SchülerInnen
individualisierte, inhaltlich differenzierte und vertiefende Lernarrangements anbieten.
Die Profilkurse sind gleichbedeutend mit den klassischen Nebenfächern, werden im
Unterschied zu den Arbeitsgemeinschaften benotet und sind versetzungswirksam. Hier können beispielsweise Sprachzertifikate erworben, naturwissenschaftliche
Phänomene untersucht oder künstlerische Spezialbereiche weiter vertieft werden.
In Planung für Stufe 7/8 befindet sich das Konzept „Lebenswelten“.

Angleichkurs für den Übergang zum Gymnasium

Der Angleichkurs oder Orientierungskurs gehört zum Angebot der pflichtigen
Profilkurse für SchülerInnen der Stufe 10. Er richtet sich an diejenigen SchülerInnen,
die nach dem Realschulabschluss ihr Abitur anstreben möchten. Voraussetzung für
eine Teilnahme ist, dass interessierte SchülerInnen am Ende der 9. Klasse in den
Haupt- und Nebenfächer durchschnittlich befriedigende Leistungen vorweisen können.
Der Angleichkurs findet in Kooperation mit dem benachbarten Geschwister-Scholl-
Gymnasium statt, in den dortigen Räumlichkeiten und im Team-Teaching mit
KollegInnen des Gymnasiums. Der Kurs ist in Quartale aufgeteilt und beschäftigt sich
im Wechsel mit Inhalten der Fachbereiche Deutsch, Englisch und Mathematik. Je nach
Nachfrage der KursteilnehmerInnen wird im vierten Quartal eine Fremdsprache
(Französisch oder Italienisch) oder nochmals Mathematik angeboten.
Die Zielsetzung dieses Kurses ist es, leistungsstarken SchülerInnen unserer Schule
schon in Klasse 10 einen Einblick in die Arbeitsweisen, Methoden und Inhalte der
gymnasialen Oberstufe zu geben und für einen möglichst optimalen Übergang in die
gymnasiale Oberstufe zu sorgen. Dadurch, dass jeweils eine LehrerIn der Realschule
und des Gymnasiums pro Fach und Quartal den Kurs unterrichten, ist gewährleistet,
dass einerseits der Leistungsstand der RealschülerInnen berücksichtigt wird und
andererseits ein authentischer Einblick in den Unterricht am Gymnasium erfolgen
kann. Erfahrungsgemäß wechseln jedes Schuljahr einige SchülerInnen des Kurses auf
das Geschwister-Scholl-Gymnasium, ebenso aber auch auf andere Gymnasien,
Gesamtschulen oder in die gymnasiale Oberstufe der Berufskollegs.

Ehrenämter

Ab dem Schuljahr 2015/16 haben SchülerInnen an der Marion-Dönhoff-Realschule die
Möglichkeit, ein Zertifikat für soziales Engagement zu erwerben.
Besonders engagierte SchülerInnen können sich an ausgewiesenen Terminen oder
während eines Profilkurses in Stufe 9 für Dienste im Ehrenamt ausbilden lassen. Hierfür
bekommen sie am Ende des Schuljahres ein besonderes Zertifikat, das in den
Berufswahlpass unter „Stärken“ eingebunden werden kann und somit das besondere
soziale Engagement dokumentiert.
In folgenden Bereichen kann ein Zertifikat für soziales Engagement erworben werden:
- Schülercoach
- Streitschlichter
- Helfer im Sport
- Schulsanitäter
- FUKS

FUKS – Forschen Unterrichten Kennenlernen Staunen
FUKS ist ein Projekt in Kooperation mit der Stadt Pulheim und dem Geschwister–
Scholl–Gymnasium. SchülerInnen der Jahrgangsstufen 9 und 10 unterrichten im
Zeitraum von den Herbstferien bis zu den Sommerferien, ehrenamtlich, jeden
Freitagnachmittag in ihrer Freizeit Senioren in unterschiedlichen Fachrichtungen wie
z.B. Englisch, Französisch, Kunst, Tanz, Computer, Gedächtnistraining usw. Der
Unterricht wird von den SchülerInnen selbstständig und eigenverantwortlich, nach
einer mehrwöchigen theoretischen Vorbereitung, gestaltet und geleitet. Zum
Programm gehören neben den Inhalten ebenso gemeinsame Ausflugsfahrten und
Feiern. Die Ausschreibungen der Kurse organisieren das Jugendamt und die
Seniorenbeauftragte der Stadt Pulheim, die Räumlichkeiten stellt das Gymnasium zur
Verfügung.

Sporthelfer
Seit Beginn des Schuljahres 2005/2006 bietet unsere Schule in Zusammenarbeit mit
dem Landessportbund und der Bezirksregierung Köln eine Ausbildung zur
SporthelferIn an.
SchülerInnen, die großes Interesse an Sport haben und bereit sind, eigenverantwortlich
und verantwortungsbewusst Sportangebote für SchülerInnen der Klassen
5 und 6 zu organisieren und zu betreuen, lassen sich zu SporthelferInnen ausbilden.
Sie vertreten die Interessen der MitschülerInnen und bringen Ideen der SchülerInnen
in die Planung und Durchführung von Sportveranstaltungen ein. Als Einsatzmöglichkeiten kommen in Frage:
- Pausensport in der ersten Pause und in der Mittagspause im Rahmen des
partiellen Ganztages,
- Sichern an der Kletterwand,
- Hilfsfunktionen bei Schülersport-Arbeitsgemeinschaften oder auch die Leitung
einer eigenen AG,
- Sportveranstaltungen der Schule wie Unterstützung von Spielfesten, Turnieren,
Sponsorenläufen oder Bundesjugendspielen.
Das Ausbildungsangebot richtet sich an SchülerInnen der Jahrgangsstufen 9. Die Ausbildung findet im Rahmen der Profilkurse statt. Die Inhalte umfassen sportpraktische
Übungen, sportmedizinische und sportbiologische Grundlagen, sportsoziologische und grundlegende sportpädagogische Fragestellungen. Ein Erste-Hilfe-Kurs wird
ebenfalls durchgeführt. Die Ausbildung entspricht der Gruppenhelfer I-Ausbildung des
Landessportbundes und ermöglicht einen Einsatz im Verein als Gruppenhelfer.

Schulsanitätsdienst
Um die Sicherheit an ihrer Schule zu verbessern, hat die Marion-Dönhoff-Realschule
in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz einen Schulsanitätsdienst aufgebaut, der
seit dem Schuljahr 2012/2013 aktiv ist. Es werden ca. 16 SchülerInnen ausgebildet,
um im Falle eines Unfalles Erste Hilfe leisten zu können. Vorbereitet werden sie auf
ihren Einsatz mit einer fundierten „Erste Hilfe“ Ausbildung. Das bedeutet für die Schulgemeinschaftder Marion-Dönhoff-Realschule Zuwachs an Sicherheit. Darüber hinaus fördert der Schulsanitätsdienst das Verantwortungsbewusstsein der SchülerInnen und stärkt deren Gemeinschaftssinn. Die Schulsanitäter unterstützten z.B. auch die „Kleinen“ bei Stress und Bauchschmerzen, in dem sie zuhören, Eltern informieren undfür Hilfe sorgen.

Streitschlichter
Die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9 werden in den letzten Wochen vor den
Sommerferien zum Streitschlichter ausgebildet.Die SchülerInnen beschäftigen sich
intensiv mit Themen wie Gewalt, positiven und negativen Gefühlen, mit verbaler und
nonverbaler Kommunikation sowie mit dem aktiven Zuhören. Sie trainieren Streitgespräche, die sie zur Leitung eines Streitschlichtungsgespräches in vier Schritten
befähigt. In Rollenspielen erlernen, üben und vertiefen sie hierbei ihre Kompetenz als
Mediator einen Streit zu schlichten. In der Jahrgangsstufe 10 werden die ausgebildeten
StreitschlichterInnen eingesetzt. Sie übernehmen zu zweit in der jeweils
ersten großen Vormittagspause eines Schultages den „Dienst“. Das bedeutet, sie
stehen als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung und vereinbaren selbstständig mit
SchülerInnen einen Termin für das Streitschlichtungsgespräch und führen es durch.
Das Angebot der Streitschlichtung gilt grundsätzlich für alle Jahrgangsstufen, die
Hauptzielgruppen sind die Jahrgangsstufen 5 und 6.

Coaching
Bei einer Ausbildung an zwei Tagen zu den Themen: Motivation, Energizer, Aktives
Zuhören und Lerntechniken werden SchülerInnen der Jahrgangsstufen 9 und 10 zu
Lerncoaches ausgebildet. In den verschiedenen Lernbüros unterstützen sie neben den
Fachlehrern SchülerInnen bei Lernschwierigkeiten.

Trainingsraum
„Jeder SchülerIn und jede LehrerIn hat das Recht auf störungsfreien Unterricht“. Verschiedene
Verhaltensweisen werden von MitschülerInnen und LehrernInnen als
störend empfunden. Häufig ist es den Störern nicht bewusst. Daher gilt es, zwei Seiten
zu betrachten:
- Wie ermöglicht man den Störern, das Verhalten zu ändern?
- Wie gelingt es, den Unterricht mit möglichst geringer Unterbrechung
fortzuführen?
Hier setzt das Konzept des Trainingsraumes an. Stört eine SchülerIn durch ihr Verhalten
den Unterricht, so erteilt die LehrerIn die Gelbe Karte, weist auf ein Fehlverhalten
hin und zeigt die Konsequenz auf, sollte sich keine Verhaltensänderung
einstellen. Ändert die SchülerIn das Verhalten nicht, wird die Rote Karte gegeben und
der laufende Unterricht muss verlassen werden. Die SchülerIn geht in den Trainingsraum.
Dort bearbeitet die SchülerIn unter Aufsicht eines Lehrers, eines Elternteils oder
des pädagogischen Personals eine Aufgabe, die auf das unerwünschte Verhalten
zugeschnitten ist. Die Aufenthalte im Trainingsraum werden dokumentiert. Mehrmalige
Aufenthalte führen zu weiteren erzieherischen Maßnahmen und Benachrichtigung der
Eltern.